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Montique Regalsystem in Silber mit Ablagen in Nussbaum, darauf eine Tischleuchte — im Altbau neben dem hohen Fenster, im Morgenlicht; im Video stellt eine Hand eine kleine Vase mit einem Eukalyptuszweig auf die Ablage

Ein Element. Ein System.

Ein Regal besteht gewöhnlich aus Seitenwänden, Böden und Verbindern, die beides zusammenhalten. Bei Montique übernimmt ein einziges Aluminiumprofil alle drei Aufgaben, denn die Verbindung ist in seiner Form bereits angelegt. Und weil sich diese Verbindung wieder lösen lässt, kann jedes Regal aus denselben Profilen neu zusammengesetzt werden, so oft die Wohnung es verlangt.

Auf die Owners-Liste

Wer auf der Liste steht, erfährt Preis und Vorbestellung zuerst.

Eigenes Regal zusammenstellen →

Vorbestellung ab Winter 2026Auslieferung 2027Entwickelt und gefertigt in Deutschland

Der Knoten: Vier Profile treffen aufeinander, jedes von vorn eingeschoben.

Vier Zusammenstellungen zum Start

Duo, Tower, Carré und Magnum sind vier Ausgangspunkte für ein eigenes Regal. Jede dieser Zusammenstellungen lässt sich im Konfigurator verändern, in Größe, Aufteilung und Ton, und später jederzeit erweitern; der Preis ergibt sich aus den Teilen.

Duo 2 × 1, zwei Fächer75,1 × 48,6 × 32,0 cm Zwei Fächer nebeneinander, niedrig genug für den Platz unter einem Fenster und tief genug für Schallplatten. Tower 1 × 3, drei Fächer39,1 × 120,6 × 32,0 cm Drei Fächer übereinander, schmal genug für den Flur oder die Stelle neben einer Tür. Carré 2 × 2, vier Fächer75,1 × 84,6 × 32,0 cm Vier Fächer im Quadrat, mit Platz für knapp anderthalb Meter Bücher und eine Leuchte obenauf. Magnum 3 × 2, sechs Fächer111,1 × 84,6 × 32,0 cm Das breiteste der vier, ein Sideboard mit offenen Fächern und einer langen Fläche obenauf. Oder selbst zusammenstellen →
Startpunkt Carré — vier Würfel aus eloxiertem Aluminium, 3D-Ansicht des CAD-Modells
Carré, zwei mal zwei Fächer, jederzeit erweiterbar.
Im Konfigurator öffnen →

Überall
zu Hause.

In allen vier Räumen stehen dieselben Profile, und doch sieht man vier verschiedene Möbel. Das liegt an den Proportionen, hoch und schmal oder lang und niedrig, und mindestens so sehr daran, dass die Profile dünn und die Fächer offen sind: Was man durch das Regal sieht, ist die Wand dahinter, in gleiche Quadrate geteilt. Eine blaugraue Wand, Eichenpaneele oder Sichtbeton werden so zu einem Teil des Regals.

Fünf Töne.

Vor einer weißen Wand tritt Silber fast zurück, während Dunkelgrün, Dunkelblau und Schwarz die Linien des Regals nachzeichnen. Neben Nussbaum nimmt Gold die Wärme des Holzes auf. Bei wenig Licht bleiben von den dunklen Tönen vor allem die Umrisse, bei viel Licht zeigt jeder der fünf den Glanz des Metalls. Ein Regal kann auch zwei Töne tragen, etwa Böden in Silber zwischen Seitenwänden in Dunkelblau.

Die fünf Töne in der Natur und im Raum.

Frost

Silber

Das Aluminium, wie es ist: hell, kühl, klar.

Regal in Silber, gestuft, auf einem verschneiten See im Dunst
Regal in Silber in einem Raum ganz in Hellgrau — Wand, Teppich und Vorhang im Ton des Regals

Lava

Schwarz

Graphit mit hellen Kanten.

Regal in Schwarz, ein schmaler Turm, im nassen schwarzen Sand eines Lavastrands, dahinter Brandung und Felsnadeln
Regal in Schwarz in einem Raum ganz in Anthrazit

Düne

Gold

Ein heller Champagner, warm wie Sand.

Regal in Gold mit Ablagen in Nussbaum im rippligen Sand, dahinter Dünen im Morgenlicht
Regal in Gold in einem Raum ganz in Sandtönen

Tanne

Dunkelgrün

Tief und ruhig, im Schatten fast schwarz.

Regal in Dunkelgrün, gestuft, auf dem Waldboden zwischen Kiefernstämmen im Nebel
Regal in Dunkelgrün in einem Raum ganz in Grün

Blaue Stunde

Dunkelblau

Das Blau kurz nach Sonnenuntergang.

Regal in Dunkelblau, gestuft, auf einem spiegelnden Salzsee in der Dämmerung
Regal in Dunkelblau mit Büchern und Gefäßen in einem Raum ganz in Blau

Studien

Eisblau und Rot gehören nicht zur ersten Serie.

Farbstudie: Regal in Eisblau, ein Turm, auf einem verschneiten See
Farbstudie: Regal in Rot in einem Raum ganz in Rot

Die Namen gehören zu den Aufnahmen; bestellt wird Silber, Schwarz, Gold, Dunkelgrün oder Dunkelblau.

Zwei Töne an einem Regal.

Montique Regalsystem in zwei Tönen: Wangen in Dunkelblau, Böden und Flügel in Silber, Ablagen in Nussbaum
Seitenwände in Dunkelblau, Böden in Silber; der Ton wechselt immer mit dem ganzen Profil.
Montique Regalsystem in zwei Tönen: Wangen in Schwarz, Böden und Flügel in Silber, Ablagen in Nussbaum
Seitenwände in Schwarz, Böden in Silber.

Töne im Konfigurator ausprobieren →

Das Profil

Das Profil ist aus Aluminium stranggepresst, 36 Zentimeter breit und 32 Zentimeter tief. Seine Breite gibt das Raster des Systems vor. Dasselbe Profil bildet Seitenwände, Trennwände und Böden, je nachdem, wo es im Raster sitzt. An beiden Enden trägt es die Form, mit der sich im Knoten vier Profile ineinanderfügen; wir nennen sie die Fügung. Sie gehört zum Profil, nichts ist angeschraubt oder eingeklebt. Dazu kommen Füße, Kantenprofile für die offenen Enden und in jedem Knoten ein Spreizdübel.

Montique Regalsystem in Silber mit Ablagen in Nussbaum — im Eckzimmer eines Altbaus, neben dem Fenster, im Morgenlicht

Das volle System in Silber: sechs Fächer, Ablagen in Nussbaum, an den Enden die Flügel, schmale Platten aus Aluminium, die über das Raster hinausstehen. Ein Fach misst 36 × 36 Zentimeter und ist 32 Zentimeter tief.

Profil für Profil.

Die Füße stehen. Die ersten Böden gleiten von vorn in die Fügung.

Die Seitenwände folgen, in dieselbe Fügung.

Jeder Boden sitzt, sobald der Dübel gespannt ist.

Drei Bauteile genügen: das Profil, der Fuß und das Kantenprofil, das ein offenes Ende schließt, dazu ein Dübel in jedem Knoten.

In allen fünf Tönen dieselbe Fügung.

Wie das Regal zusammenhält

An jedem Knoten treffen vier Profilenden aufeinander. Beim Aufbau wird jedes Profil von vorn in die Fügung geschoben, von Hand. Fest wird die Verbindung im Inneren des Knotens, mit einem Spreizdübel, den wir eigens für Montique entwickelt haben: Ein Sechskantschlüssel genügt, um ihn zu spreizen, ein Handgriff je Knoten, und alle vier Profile sind gegeneinander gespannt. Sitzen alle Dübel, steht das Regal fest; löst man sie, lässt es sich wieder zerlegen. Von außen sieht man davon nur das Loch in der Mitte des Knotens und die vier Fugen, an denen die Profile zusammenstoßen. Beides bleibt bewusst sichtbar und ist Teil der Gestaltung.

Video vom ersten Prototyp: Ein Boden gleitet von Hand in die Fügung.

Material und Fertigung

Eloxiertes Aluminium ist nicht lackiert. Lack wird aufgetragen und liegt als eigene Schicht auf dem Metall; beim Eloxieren dagegen wird die Oberfläche des Aluminiums selbst in eine Oxidschicht umgewandelt, die härter ist als das Metall darunter. Die Farbe wird in diese Schicht eingelagert und darin verschlossen, nur Silber bleibt ungefärbt. Weil die Schicht nicht aufliegt, sondern aus der Oberfläche selbst entstanden ist, blättert sie nicht ab wie ein Lack. Die Profile werden in Deutschland gepresst und bearbeitet, in kleinen Serien.

Der erste physische Montique-Prototyp aus eloxiertem Aluminium in der Fertigung
Der erste Prototyp in der Werkstatt.
Montique als langes Sideboard in Schwarz — fünf Fächer in einer Reihe, zwischen den stehenden Flügeln Bücher, vor einer Lehmputzwand; rechts der Blick in den Garten
Eine Hand führt einen Boden in die Fügung — Montique-Montage von Hand

Es zieht mit um.

Ein Regal wird für eine bestimmte Wand gekauft. Beim Umzug ist die Wand weg; die neue hat eine Tür an der falschen Stelle oder eine Nische, in die nichts passt, und viele Regale überleben das nicht. Montique wird dann zerlegt. Aus der Regalwand werden zwei Sideboards, oder sie bekommt drei Fächer dazu, weil zu den Büchern Schallplatten gekommen sind. Für den Transport wird aus einem Carré ein Stapel flacher Profile, der in den Kofferraum passt.

Die Owners-Liste

Die erste Serie wird 2027 ausgeliefert. Tragen Sie sich ein, und Sie erfahren zuerst, was ein Regal kosten wird und wann die Vorbestellung beginnt, voraussichtlich im Winter 2026. Die Eintragung ist unverbindlich.

Hinter Montique

Reiner Wallbaum
Tom Sion

Montique wurde von Reiner Wallbaum und Tom Sion gegründet. Als Werkzeugmacher und Konstrukteur bringt Wallbaum über dreißig Jahre Erfahrung in der Produktentwicklung ein. Er verantwortet die Gestaltung und technische Ausarbeitung des Regalsystems. Sion ist Industrie- und Kommunikationsdesigner; er verantwortet die Marke, von der Strategie über die visuelle Identität bis zum digitalen Auftritt.

Journal

Montique Regalsystem in Schwarz mit stehenden Flügeln — in einem Loft vor weißer Backsteinwand, daneben ein Fabrikfenster

Warum wir Verbindungen sichtbar machen.

Über Gerrit Rietveld, Jean Prouvé und die Frage, was eine sichtbare Verbindung über ein Möbel erzählt.

Essay 01 erscheint mit der Vorbestellung.

Service

30 Tage Rückgabe.

Ob ein Regal passt, zeigt sich erst an der eigenen Wand; passt es nicht, nehmen wir es zurück. Die Bedingungen nennen wir mit der Vorbestellung.

Ersatzteile und Erweiterungen.

Profile, Füße und Ablagen lassen sich einzeln nachbestellen. An Raster und Fügung halten wir fest, damit Neues zu Bestehendem passt.

Reparierbar.

Jede Verbindung lässt sich nachspannen und jedes Teil ersetzen.

Beratung.

Fragen zu Planung und Zusammenstellung beantworten Reiner Wallbaum und Tom Sion selbst, per E-Mail oder am Telefon.